Ausrüstung

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Anforderungen an eine Eishockey Ausrüstung

Kein Spieler kann eine wirkungsvolle Leistung auf dem Eis erbringen, wenn er nicht im Besitz einer guten und richtig angepassten Ausrüstung ist. Aber auch hier gilt, dass nicht das Teuerste das Beste sein muss.

Die Eislaufhockeyschule Stadtbären St. Gallen bietet in Zusammenarbeit mit den HC Eisbären allen Kindern, die den Sport kennen lernen wollen, die Möglichkeit, eine Eishockeyausrüstung für einen Unkostenbeitrag eine Saison zu den Kursen der EHS zu mieten. Der Mietpreis richtet sich nach der Menge der Ausrüstungsgegenstände. Für eine ganze Ausrüstung wird eine Pauschale von CHF 70.00 berechnet.

Mietausrüstungsausgabe ist jeweils nach telefonischer Absprache mit Herrn Remo Waser

Bitte das unten zum Ausdrucken bereitgestellte Formular ausdrucken, ausfüllen und beim Mieten mitbringen und der zuständigen Person ausgefüllt abgeben.

Ausrüstung im Detail

Sie müssen in der Länge wie in der Breite gut angepasst sein. Die Knöchelpartie muss optimalen Halt gewähren; einerseits um zu verhindern, dass der Spieler seitwärts abkippt, andererseits muss v.a. bei Nachwuchsspielern darauf geachtet werden, dass nicht Schlittschuhe mit zu steifen Schäften gekauft werden. Jeder Nachwuchsspieler muss das "Balancegefühl" sowie die optimale Auflagelinie selber erarbeiten, damit auch in späteren Jahren in der Winkelposition Rhythmus- und Richtungswechsel vollzogen werden können. Dem Sprunggelenk muss genügend Spielraum eingeräumt werden – dies erreicht man in erster Linie mit Schlittschuhkonstruktionen, die als Kombination im Schaft- und Zungenbereich produziert werden und somit für die Vorwärtsbewegung genügend Flex gewähren. Damit ist am ehesten gewährleistet, dass der Spieler, egal welcher Altersklasse, mit zunehmender Kraft weitere Fortschritte erzielen kann.

Die Schuhnase muss sehr widerstandsfähig sein und darf nicht durch Feuchtigkeitseinflüsse verändern. Die Schuhsohlen sollen gleichmässig fest geschnürt werden.

Weitere Tipps: Die Kufen nach dem Einsatz mit einem Lappen trocknen und immer Schoner verwenden, wenn kein schlittschuhbegehbarer Belag vorhanden ist.

Bestimmung der Grösse für Jugendliche, die noch stark wachsen: Bei geöffnetem Schuh die Zehen ganz nach vorne stossen – so sollte noch ein Finger hinter der Ferse in den Schuh gesteckt werden können.

Die Stockschaufel muss bei normaler Haltung ganz auf dem Eis aufliegen (richtiger Winkel). Bei den Nachwuchsstöcken geht die Tendenz eindeutig in Richtung flachere Winkel. Viele Spieler müssen die Stöcke grössenbedingt im Schaftbereich kürzen. Nachträglich stimmt dadurch die Auflage nicht mehr. Aus diesem Grund bietet der Fachhandel neu auch Nachwuchsstöcke mit flacheren Winkeln (08) an. Dadurch hat der Spieler trotz gekürztem Schaft die Möglichkeit, dass das Schaufelblatt ganz auf dem Eis aufliegt und er seinen Kopf entsprechend in einer höheren Stellung halten kann. Dies nennt man – um es Englisch auszudrücken "HEADS UP HOCKEY".

Der Stock muss unbedingt der Körpergrösse angepasst werden (in Schlittschuhen stehend sollte der Stock mit der Spitze auf dem Eis ungefähr bis zur Nase reichen – wobei über die Variation das individuelle Optimum herausgefunden werden soll). Es gibt spezielle Juniorenstöcke mit dünnerem Schaft, die für die Kleinsten sehr geeignet sind.

Die Stockschaufel sollte nicht zu stark gebogen sein, damit sie Technik der Pass- und Schussabgabe richtig erlernt werden kann. Das Schaufelblatt sowie das Stockende umwickelt man mit einem Gewebeband (Schutz, Halt, Griff).

Die Eishockeyschutzausrüstung für Jugendliche soll angenehmen Tragekomfort mit leichter Anpassung durch Velcro Verschluss bieten. Ganz besonders sollte aber auf den Schutzeffekt sämtlicher Gelenkregionen geachtet werden. Nur sehr wenige Hersteller können die Schutzwirkung ihrer Produkte durch Wissenschaftliche Testverfahren belegen. Bei allen folgenden Schutzgegenständen soll auf folgendes geachtet werden:

- die Schutzplatten dürfen keine Sprünge aufweisen.

- die Grösse darf die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Deshalb immer die Schienbeinschoner mit Schlittschuhen und Hosen sowie Ellenbogenschoner mit Achselschoner und Handschuhen anprobieren.

Beim Helm Gesichtsschutz besteht die Schale, die verstellbar ist aus schlagfestem Polyäthylen. Das Kopfpolster ist aus Schaumstoff. Die Gitter sind plastifiziert und die Scheibe aus Plexiglas.

Vorsicht: Farben (ummalen) können die Härte der Materialien verändern.

Sie haben starke Schalen und Brustabdeckungen. Sie bestehen aus Polyäthylen, die übrige Polsterung aus starken Stoffpolsterungen. Sie sollten richtig sitzen, die Bewegung nicht behindern und individuell verstellbar sein.

Sie sollten gegen Schläge gut schützen und gleichzeitig eine grosse Beweglichkeit der Finger gewährleisten. Das Handgelenk muss einen breiten Schlagschutz haben. Handschuhe bestehen innen aus Leder oder Nylon, aussen aus Nylon, sie Polsterung aus Schaumgummi.

Sie sollen eine Runde, grosse Knieschale aufweisen, die die Schlagenergie auffängt und verteilt. Sie bieten auch Schutz vor seitlichen Schüssen. Die Kniegelenke sollten entsprechend abgedeckt und leicht beweglich sein. Wichtig ist auch eine gute Befestigungsmöglichkeit, ohne dass die Blutzirkulation abgeschnitten wird.

Die Ellenbogen sind sehr verletzungsanfällig. Deshalb muss auch hier eine gut sitzende Schale bestmögliche Schutzeigenschaften aufweisen. Eine Schutzplatte auf der Oberseite des Unterarmes sowie auf der Rückseite des Oberarmes ist sehr empfehlenswert. Gute Ellenbogenschoner dürfen nicht verrutschen.

In diesem Alter sind die Grösse und der Schutz am Gesäss das wichtigste Kriterium.

Tiefschutz gehört bereits auch dazu.

Jeder kann ein Stadtbär sein, komm auch du und werde Teil der Eislauf-Hockey-Schule St. Gallen